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Social Depression – Algorithmus diagnostiziert Depressionen über Instagram

Ein Mediziner liegt im Schnitt zu 42 % richtig, wenn er eine Depression diganostiziert. Jetzt gibt es eine Software, die noch besser ist: Mit Gesichtserkennungs-Algorithmen und einer Analysefunktion für Farben ausgestattet, ist das Programm treffsicherer als der Arzt und lernt vor allem auch dazu.

Die Studie zeigte, dass depressive Menschen Bilder nach bestimmten Parametern hochladen. Die Farben waren dunkler und mit einem Blau- oder Graustich, zudem wurden sie im Schnitt häufiger kommentiert. Laut Studienergebnissen bevorzugen depressive Menschen Bilder mit Gesichtern über Landschaften oder Tiere. Insgesamt waren jedoch bei gesunden Instagram-Usern mehr Gesichter abgebildet. Auch nutzen die depressiven User eher keine Filter und wenn doch, dann schwarz-weiß Filter. Auffällig war, dass depressiven Menschen mehr Fotos posteten als gesunde. Es soll nun eine App entwickelt werden, die einen Arzttermin vorschlägt, wenn sie anhand der Bilder feststellt, dass eine Depressionen vorliegt oder sehr wahrscheinlich entstehen wird. Die App soll auf Veränderungen der Bilder und der Frequenz reagieren, mit der Bilder hochgeladen werden.



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