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Schwangerschaftsübelkeit – Woher sie kommt und wie sie wieder geht

Schwangerschaftsübelkeit ist weit verbreitet und insbesondere in den ersten 3 Monaten der Schwangerschaft völlig normal. Der Körper ist bemüht, alle Giftstoffe aus dem Körper zu leiten, um dem Baby eine optimale Grundlage für eine gesunde Entwicklung zu gewährleisten.

Auch der stark erhöhte Hormonspiegel kann zu Übelkeit führen. Daher ist es häufig der Fall, dass mit dem Ende der ersten 3 Monate, wenn der Hormonspiegel fällt, auch das Erbrechen und die morgendliche Übelkeit aufhören. Grundsätzlich verläuft die Schwangerschaft von Frau zu Frau sehr unterschiedlich. So kann auch die Übelkeit in manchen Fällen längere Zeit andauern. In den Fällen sollte jedoch ein Frauenarzt konsultiert werden, da der Körper auf Dauer wichtige Nährstoffe und vor allem Flüssigkeit durch das häufige Erbrechen verliert. Das kann zu Entwicklungsstörungen des Kindes führen. Was kann dagegen helfen? Ein sehr wichtiges Thema während der Schwangerschaft ist die Ernährung. Es gibt einige Lebensmittel, auf die während der Schwangerschaft verzichtet werden sollte. Dazu gehören rohes Fleisch und Fisch, aber auch Rohmlichprodukte und damit Käsesorten wie Brie, Feta und Camembert. Wichtig ist außerdem, dem Flüssigkeitsverlust durch viel Trinken auszugleichen. Dabei sollte auf Ingwertee verzichtet werden, da dieser ab dem 3. Monat wehenfördernd wirkt. Bitterstoffe aus beispielsweise Rucola, Pampelmusen oder Artischocken können gegen die Übelkeit helfen. Auch Bewegung und frische Luft wirken sich positiv auf die Übelkeit aus. Viele Frauen haben ebenfalls gute Erfahrungen mit kleinen und dafür häufigen Mahlzeiten und Portionen gemacht, denn das schont den Magen. Auch ätherische Öle können helfen, da viele Frauen sehr empfindlich auf Gerüche reagieren. Die Öle helfen dabei, andere Gerüche zu überdecken und das Erbrechen damit zu unterdrücken. Zusätzlich kann die Einnahme von Folsäure-Tabletten nicht nur der eigenen Gesundheit und der des Babys helfen, sie kann auch der Übelkeit nachweislich vorbeugen.



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