Schlafmangel – Verfälschte Werte bei Diabetes-Tests

Diabetiker, die weniger als 7 Stunden pro Nacht schlafen, weisen erhöhte Langzeitblutzucke-Werte (HbA1c) auf und können dadurch ungewollt Testergebnisse verfälschen.

Das wies eine neue Studie aus Amerika nach. Von der Verfälschung kann ebenfalls der OGTT betroffen sein, der Test auf Diabetes mellitus. Dadurch kann es passieren, dass Menschen Diabetes diagnostiziert bekommen, die gar nicht erkrankt sind – sondern nur zu wenig geschlafen haben.



Die Forscher gehen davon aus, dass regelmäßiger Schlafmangel zu einer verminderten Insulinempfindlichkeit führt, weswegen die Zellen eine höhere Insulinresistenz ausbilden und der Blutzucker schneller steigt. Demnach gilt: Zu einem Diabetes-Test sollte nicht nur nüchtern, sondern auch ausgeschlafen gegangen werden.



 



QUELLE: Diabetes News – Schlafmangel beeinflusst HbA1c und OGTT



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