Säure-Base-Haushalt – Wenn der Körper übersäuert

Der Begriff Säure-Base-Haushalt beschreibt den pH-Wert des Blutes. Ist dieser im Ungleichgewicht, bringt das den ganzen Körper durcheinander.

Der pH-Wert des Blutes wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst und kann steigen -also basischer werden-, und sinken -also saurer werden. Basen und Säuren puffern sich gegenseitig und führen im Normalfall zu einem pH-Wert des Blutes um die 7,4. Dieser Wert ergibt sich aus der Konzentration an Protonen im Blut: Sind mehr Protonen vorhanden, sinkt der pH-Wert und der Körper kann übersauern. Symptome einer chronischen Übersäuerung sind Antriebsschwäche, rasches Ermüden, Appetitlosigkeit, Muskel- und Gelenkbeschwerden sowie Hautprobleme. Fällt der pH unter 7,0 spricht man in der Medizin von einer Azidose, wobei von dieser Übersäuerung nicht nur das Blut, sondern der gesamte Körper betroffen ist. Um einer Übersäuerung vorzubeugen, sollte auf eine basenreiche Ernährung geachtet werden. Obst und Gemüse halten den Säure-Base-Haushalt im Gleichtgewicht.



 



QUELLE: Säure-Basen-Ratgeber



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