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Koronarverkalkung – Lässt Sport die Arterien verkalken?

„Sport ist Mord“ – Diesen Spruch hört man oft. Bei einer Untersuchung von Extremsportlern entdeckten Forscher nun, dass diese mehr Koronarverkalkungen aufweisen – erweist sich der Spruch als wahr?

Zwar wurden bei Ausdauersportlern mehr Ablagerungen in den Herzkranzgefäßen (Koronararterien) gefunden als bei weniger aktiven Menschen, jedoch erwiesen sich diese durch Sport bedingten Plaques als sehr viel stabiler und damit weniger anfällig für herzinfarktverursachende Risse, die sogenannten Plaquerupturen. Auffällig war, dass die Plaques der Ausdauersportler überwiegend kalzifiziert waren und sich ihre Zusammensetzung damit von den Plaques weniger aktiver Menschen unterschieden. Die Vermutung liegt nahe, dass die Zusammensetzung von Bedeutung für das Herzinfarkt-Risiko ist. Diese Plaques sind also nicht schädlich, sondern können sogar vor einem Herzinfarkt schützen. Damit ist die Aussage „Sport ist Mord“ in Bezug auf Herzkranzgefäße hinfällig.



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