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Klarträumen – Die unreale Realität

Der Vorgang des Träumens ist eine faszinierende Sache, die viele Psychologen beschäftigt. Ein besonderes Phänomen dabei sind die sogenannten Klarträumer: Sie wissen von Beginn an, dass sie sich in einem Traum befinden und können den Verlauf und die Geschehnisse im Traum sogar steuern. Was hat es damit auf sich?

Klarträumer, die zu ihrer Fähigkeit des gesteuerten Träumens befragt wurden, erfüllten sich in den meisten Fällen im Traum Dinge, die in der echten Welt nicht möglich sind. Manche können sogar Albträume verarbeiten, indem sie sie nochmals träumen und in ein positives Erlebnis umwandeln.


Es gibt wissenschaftliche Beweise dafür, dass im Traum erlernte Fähigkeiten tatsächlich in die Realität übernommen werden können. Dabei geht es nicht um Fliegen oder Unsichtbarkeit, sondern beispielsweise um motorische Fähigkeiten von Sportlern, die klar träumen können und im Traum ihre Performance verbessern. Forscher untersuchen zur Zeit, ob Sportler im Traum effektiv trainieren können. In der erste Studie dazu wurden Klarträumer eingeladen, um im Traum Dartspielen zu üben. Nur 4 von 15 gelang es, ohne Ablenkung zu trainieren. Sie waren im Anschluss im Wachzustand beim Dart am besten. Denn so schön es klingt, etwas wortwörtlich im Schlaf zu lernen – Problematisch ist die Dynamik von Träumen. 5 weitere Probanden konnte zwar im Traum trainieren, wurde aber von oftmals absurden Dingen vom Training abgehalten – beispielsweise einer Puppe, die anfing, den Probanden selbst mit Pfeilen zu bewerfen.


Fest steht: Der menschliche Geist ist sehr komplex und die Dynamik von Träumen und dem Gehirn noch nicht weit erforscht.



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