Humanes Papillomvirus – Grundlagen Gebärmutterhalskrebs

Eine häufige Ursache für Gebärmutterhalskrebs ist eine Infektion mit dem humanen Papillomvirus. Was sollte man über diesen Virus wissen?

Die Infektion mit dem humanen Papillomvirus erfolgt über sexuellen Kontakt und führt zum viralen Befall der Schleimhäute und der Haut, was zu einem unkontrollierten und tumorartigen Wachstum der infizierten Zellen führt. Diese Entartung der Zellen ist oftmals gutartig, kann in manchen Fällen aber auch zu einem bösartigen Tumor führen. Gebärmutterhalskrebs ist die zweithäufigste krebsbedingte Todesursache bei Frauen. Obwohl bereits Impfstoffe gegen das Virus entwickelt wurden, können diese nur wirksam schützen, wenn die Impfung vor dem ersten Geschlechtsverkehr erfolgte. Da die Übertragung des Virus’ sehr schnell geschieht, kommen ungefähr 70% aller Frauen und Männer in ihrem Leben mit dem Virus in Kontakt. Das bedeutet nicht, dass zwangsweise auch eine Krebserkrankung entwickelt wird, allerdings erhöht sich das Risiko dafür sehr. Darüber hinaus bestehen Annahmen, dass es durch Oralverkehr zu Mundhöhlenkrebs kommen kann. Bester Schutz vor jedweglichen Infektionen ist der Gebrauch von Kondomen. Gebärmutterhalskrebs kann im frühen Stadium gut behandelt werden, weswegen eine regelmäßige Vorsorge sehr empfehlenswert ist – sowohl für Frauen, als auch für Männer.



 



QUELLE: Lifeline – Häufig gestellte Fragen zu Humanen Papillomviren



 



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