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Globuli – Die kleinen Wunder-Kügelchen

Globuli, auch Streukügelchen genannt, sind kleine Perlen aus Saccharose, also Zucker, die in der Homöopathie ein breites Anwendungsspektrum finden. Was hat es mit den kleinen Kugeln auf sich?

Die Zuckerperlen werden mit pflanzlichen Wirkstoffen überzogen und getrocknet. Das Konzept dieser homöopathischen Heilung basiert darauf, „Gleiches mit Gleichem“ zu heilen. Das bedeutet, dass man bei Fieber ein Mittel bekommt, dass bei gesunden Menschen Fieber auslösen würde. Durch die leichte Verstärkung der Beschwerden soll der Selbstheilungsprozess des Körpers angeregt werden. Dabei werden die Wirkstoffe oft sehr stark verdünnt. Auch das ist ein Konzept der Homöopathie – je stärker der Wirkstoff verdünnt ist, desto stärker ist seine Wirkung. Diese beiden Leitlinien der Homöopathie sind biochemisch betrachtet nicht nachvollziehbar und die Wirkung von Globuli bisher wissenschaftlich nicht nachgewiesen, doch ist etwa jeder Vierte Deutsche von der Wirkung homoöpathischer Mittel überzeugt. Immer wieder gibt es Patienten, bei welchen positive Wirkungen durch Globuli erzielt werden konnten. Einige Ärzte gehen davon aus, dass die Wirkung in viele Fällen mit dem Placebo-Effekt zusammenhängt sowie mit der Tatsache, dass viele Patienten zu ihrem Naturheilkundler ein engeres Verhältnis haben als zu ihrem Arzt. Persönliche Betreuung und höherer Zeitaufwand von Arztseite wirken sich immer positiv auf eine Therapie aus.



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