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Gehirnerschütterung – Wenn das Gehirn aussetzt

Eine Gehirnerschütterung ist die leichteste Form eines Schädel-Hirn-Traumas und wird in den meisten Fällen durch einen Unfall hervorgerufen, bei dem der Kopf verletzt wurde.

Typisches Symptom einer Gehirnerschütterung ist eine kurze Zeit der Bewusstlosigkeit. Der Betroffene kann sich nach dem Aufwachen meist nicht mehr an den Unfallhergang erinnern. Die Dauer der Bewusstlosigkeit beträgt häufig nur ein paar Sekunden, sie kann auch bis zu 30 Minuten andauern. Danach treten Symptome auf wie Bewusstseinsstörungen, Übelkeit, Kopfschmerzen, Orientierungslosigkeit, Licht- und Geräuschempfindlichkeit, Schlafstörungen und Gedächtnisverlust. In schweren Fällen kann es auch dazu kommen, dass Ereignisse, die vor dem Unfall statt gefunden haben, vergessen werden. Generell kommt es nur zu einer zeitlich begrenzten Störung der Gehirnfunktion.


Bei Verdacht auf eine Gehirnerschütterung sollte der Betroffene in die stabile Seitenlage gebracht und ein Arzt kontaktiert werden. Mit Hilfe eines CTs sollten schwerere Kopfverletzungen ausgeschlossen werden. Zur Regeneration tragen viel Schlaf, gesunde Ernährung und wenig körperliche Belastung bei. Die Symptome können, je nach Schwere der Verletzung, einige Wochen anhalten.



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