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Das Gehirn – Eine Hälfte hält Nachts Wache

Warum schlafen wir in fremden Betten schlechter? Die Antwort: Weil unser Gehirn einen subtilen Schutzmechanismus entwickelt hat, der an fremden Orten nur eine Hälfte des Gehirns schlafen lässt.

Während der ersten Nacht in einem fremden Bett gelangt nur die rechte Gehirnhälfte in die Tiefschlaf-Phase, auch „Slow-Wave-Sleep“ genannt. Während dieser Phase nimmt die Hirnaktivität stark ab und die Hirnströme zeigen langsame und gleichmäßige Wellen. Bei den Untersuchungen stellten die Forscher fest, dass dieses Phänomen nur in der ersten Nacht zu beobachten ist. Hat sich der Körper an den neuen Ort gewöhnt, schalten wieder beide Hälfte ab. Zur Zeit wird in einer weiteren Studie untersucht, ob es zu einer „Wachablösung“ kommt und ab einem bestimmten Zeitpunkt die rechte Gehirnhälfte aktiver bleibt als die linke. Bisher konnte das Phänomen nur links beobachtet werden.



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