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Alzheimer-Entstehung – Zucker als Quelle allen Übels

Alzheimer-typische beta-Amyloid-Plaques sind antimikrobiell, das heißt sie stoppen die Vermehrung von Mikroorganismen. Aber wozu bilden die Körper von Alzheimer-Patienten diese bekämpfenden Proteine?

Geht man von der These aus, dass die Plaques nicht die Ursache der Krankheit sind, sondern nur die Reaktion des Körpers, kommt die Frage auf, wieso mit den Plaques eine große Menge antimikrobieller Proteine gebildet wird. Grund ist eine starke Entzündung im Körper. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass diese Entzündungen durch negative Einflüsse aus der Umwelt entstehen, bspw. Toxine, Schwermetalle, Aluminium oder Bakterien. Bei Alzheimer ist der wichtigste Faktor Zucker: Zucker erhöht den Insulin-Spiegel im Blut chronisch und löst dadurch Entzündungen aus. Gleichzeitig zerstört er die Darmbakterien und damit das gesamte Gleichgewicht sowie den entzündungshemmenden Effekt der Darmflora. Der Insulin-Überschuss im Blut führt zu einem Insulin-Mangel im Gehirn, wo es normalerweise für die Verknüpfung und Entstehung neuer Erinnerungen zuständig ist. Die Vermutung eines Zusammenhangs liegt nahe, da bei Alzheimer-Patienten ein lokaler Insulin-Mangel im Gehirn festgestellt werden konnte.



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