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Akupunktur – Was steckt hinter der Nadelbehandlung?

Das Gleichgewicht der Energien im Körper und ihr Fluss durch die Energiebahnen spielen eine zentrale Rolle in der klassischen Medizin vieler Kulturen. Aber was haben Nadeln damit zu tun?

Akupunktur hat das Ziel, einen ausgeglichenen Energiefluss in den Energiebahnen des Körpers herzustellen. Auf den 14 Hauptbahnen befinden sich 361 Akupunkte, welchen bei der Behandlung durch den Stich Energie zugeführt oder abgezogen wird. Die Nadeln werden in verschiedenen Winkeln und unterschiedliche Tiefen gestochen und zur zusätzlichen Stimulation gedreht oder angehoben. Wird die Behandlung richtig durchgeführt, fühlen Patienten Wärme, Kälte, Kribbeln, Druck, Taubheit oder Schwere. Die Nadeln bleiben 15-30 Minuten in der Haut und wirken auf verschiedenste Systeme im Körper. Welcher medizinischer Wirkmechanismus dahinter steht, wird diskutiert. Nimmt man Bezug auf die Aussagen von Patienten, hat Akupunktur Einfluss auf das Nervensystem, das Hormon- und Immunsystem, die Muskulatur und das Herz-Kreislauf-System. Eingesetzt wird Akupunktur deshalb bei Beschwerden wie Rückenschmerzen, Rheuma, Allergien, Nervenschmerzen und Migräne.



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