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Fasten – Antidepressiva fürs Gehirn

Drei Hauptmahlzeiten am Tag sind fest im Alltag der meisten Menschen verankert, ebenso wie Snacks und Softgetränke zwischendurch. Doch vor allem das Gehirn leidet unter dem dauerhaften Essen.

Nahrungsmittel sind immer und überall erhältlich. Was die Lebensmittelindustrie freut, ist für unseren Körper eher weniger förderlich: Die Folgen des dauerhaften Essens sind neben Übergewicht und Herzinfarkten auch Alzheimer, Diabetes und Bluthochdruck. Daher liegt es nahe, dass der zeitweilige Verzicht auf Essen wie eine Reinigung wirkt – Fasten kann sogar Krankheiten vorbeugen. Zum einen stellt sich durch den Nahrungsentzug der Stoffwechsel um. Entzündungsmarker im Blut sinken, das Wachstum von Nervenzellen hingegen wird gefördert. Fastet man einen Tag die Woche, löst das ein euphorisches Gefühl aus und kann durch die ausgeschütteten Hormone einen sehr positiven und antidepressiven Effekt auf das Gehirn haben. In Tierversuchen konnte sogar festgestellt werden, dass Nahrungsentzug Abbauprozessen im Gehirn entgegenwirkt und damit auch neurodegenerativen Krankheiten wie Demenz und Alzheimer vorbeugt. Einen Tag pro Woche zu fasten ist demnach ein gesunder Kurzurlaub für den ganzen Körper.



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