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Chronobiologie – Die Uhr in dir

Jeder Mensch besitzt eine eigene innere Uhr und damit einen persönlichen Tagesrhythmus. Dadurch hat jeder ein individuelles Leistungshoch, optimale Aufsteh-Zeiten und im besten Fall einen getakteten Lebensrhythmus.

Leider ist es in der heutigen Gesellschaft schwierig, die individuellen Rhythmen in den Alltag zu integrieren – der Alltag nimmt keine Rücksicht auf Vorlieben bei Schlafgewohnheiten. Missachtet man den eigenen Rhythmus, kann das langfristig zu gesundheitlichen Problemen führen. Man unterscheidet zwischen zwei Chronotypen: Lerchen und Eulen. Die Frühaufsteher und die Langschläfer. Der Chronotyp ist genetisch vorbestimmt, kann sich aber im Laufe des Lebens ändern. Die Hauptschaltzentrale sitzt im Gehirn und steuert die einzelnen „Zelluhren“ und beispielsweise die Ausschüttung des Schlaf-Hormons Melatonin, die Körpertemperatur, den Blutdruck und den Stoffwechsel. Wichtigster Rhythmus-Beeinflusser ist das Licht, welches über die Netzhaut das Gehirn stimuliert.


Um Schlafstörungen, ein geschwächtes Immunsystem oder Konzentrationsschwierigkeiten zu vermeiden, sollte man also öfter mal auf die innere Uhr hören und dem Körper die Pausen gönnen, die er braucht.



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