Chronische Schmerzen – Schlafmangel tut weh

Jeder fünfte Mensch klagt über chronische Schmerzen. Wissenschaftler aus Harvard sind diesem Phänomen auf den Grund gegangen – und fündig geworden: Scheinbar besteht ein Zusammenhang zwischen Schlaf und Schmerzempfindlichkeit.

Die Forscher riefen durch verschiedene Einflüsse bei Mäusen einen Schlafmangel hervor und fanden anhand dessen heraus, dass mit der Müdigkeit auch die Schmerzempfindlichkeit stieg. Zudem konnte das normale Schmerzempfinden durch Wirkstoffe wie Ibuprofen oder Morphium nicht wiederhergestellt werden, wohingegen Koffein die Mäuse wieder auf ihr normales Schmerzlevel zurückversetzte. Bereits 5 Tage Schlafmangel lösten eine eindeutig erhöhte Schmerzempfindlichkeit aus. Die Forscher vermuten hier einen Zusammenhang zu den häufig auftretenden chronischen Schmerzen in der Bevölkerung.



 



QUELLE: Decreased alertness due to sleep loss increases pain sensitivity in mice



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