Beta-Blocker – Asthmatiker aufgepasst

Beta-Blocker hemmen die Wirkung des Stresshormons Adrenalin und des Neurotransmitters Nonadrenalin. Jedoch haben sie eine atemberaubende Nebenwirkung – im wortwörtlichen Sinne.

In der Kardiologie werden Beta-Blocker zur Stabilisierung der Herzfrequenz verschrieben, da damit eine Senkung des Blutdrucks einhergeht. In einer Studie wurde nun festgestellt, dass die Medikamente bei Patienten mit Asthma zu einer signifikanten Verstärkung der Asthma-Symptome führen kann. Hingegen gab es bei COPD-Patienten, also Menschen mit sogenannter Raucherlunge, keine Hinweise auf eine Verstärkung der Symptome. Kardiologen empfehlen daher, Beta-Blocker nicht bei Asthma-Patienten einzusetzen.



 



QUELLE: Ärztezeitung – Betablocker: Gut fürs Herz, schlecht für die Lunge



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